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05-12-2015 - von Irina

Umzug mit Pflanzen: So überlebt dein Grünzeug

Die neue Wohnung ist gemietet, das Umzugsdatum steh vor der Tür und du findest dich mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Umzug mit Pflanzen. Der kleine Kaktus auf der Wohnzimmerfensterbank wird nicht so schwer von A nach B zu transportieren sein. Delikatere Pflanzen wie Orchideen, anderen tropische Gewächse oder gar große Gartenpflanzen brauchen allerdings etwas mehr Aufmerksamkeit. Besonders bei Gartenpflanzen gibt es auch noch rechtliche Dinge zu beachten. In diesem Artikel liefern wird dir ein paar Tipps und Tricks für den Umzug mit Pflanzen, damit deine grünen Begleiter es unbeschadet in die neuen vier Wände schaffen.

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(c) Can Stock Photo / photography33

Verpackungstipps für den Umzug mit Pflanzen:

Kleinere Pflanzen können gut in einem luftigen Karton verpackt werden. Bei spitzen Pflanzenteilen, wie zum Beispiel bei einem großen Kaktus, sollten diese für den Umzug abgesichert werden. Du könntest dafür eventuell Styroporteilchen verwenden oder einen Kaktus zum Beispiel ganz mit Luftpolsterfolie einhüllen. Lass der Pflanze aber genügend Luft zum atmen, besonders wenn die Distanz zwischen dem alten und dem neuen Zuhause sehr groß ist. Bei Pflanzen mit viel Blattwerk, die sehr buschig sind, kannst du diese am oberen Ende mit Bastband oder einem Stofffetzen zusammenbinden. Achte darauf, dass die Blätter beim Zusammenbinden nach oben zeigen, um diese nicht ungewollt abzubrechen. Für das Verpacken deiner anderen Habseligkeiten haben wir hier ein paar gut Tipps für dich zusammengeschrieben.

Wichtig: Pflanzen sollten immer zu den letzten Dingen gehören, die in den Umzugswagen gepackt werden, und zu den ersten, die dann in das neue Zuhause geschleppt werden.

Umzug mit Pflanzen: Zimmerpflanzen

Es gibt einiges beim Umzug mit Pflanzen zu beachten, und auch die Jahreszeit in der die Wohnung oder das Haus gewechselt wird, hat großen Einfluss auf die richtige Lagerung beim Transport. Wenn du beispielsweise im Winter umziehen musst, dann solltest du die Pflanzen frostsicher verpacken, bevor du sie nach draußen schleppst.  Du kannst dafür zum Beispiel altes Zeitungspapier benutzen. Sollten die Pflanzen zu lange in der Kälte sein, oder im unbeheizten Umzugswagen gelagert sein, dann können sie Frostschäden erleiden und besonders delikate Blumen werden unter Umständen nicht überleben. Vermeide es besonders, bei Minustemperaturen die Pflanzen ausgiebig zu gießen, ansonsten kann die Erde beim Umzug gefrieren und die feineren Wurzeln würden Schaden erleiden. Dieser Artikel für den Umzug bei Regen oder Schnee könnte in diesem Fall noch interessant für dich sein.

Doch auch zu viel Hitze kann für Pflanzen zum Problem werden. Bei einem Umzug in den Sommermonaten solltest du, bevor du die Blumenstöcke umzugsfertig verpackst, diese gut wässern. Damit sorgst du dafür, dass sie während des Umzugsvorhabens nicht austrocknen. Am besten stellst du den Blumentopf noch in einen Plastiksack, damit austretendes Wasser nicht den Umzugskarton beschädigt.

Umzug mit Gartenpflanzen

Neues Heim bedeutet auch ein neuer Garten und da kommt viel Arbeit auf dich zu. Wenn du ein leidenschaftlicher Hobbygärtner bist und du nicht wieder ganz bei “Null“ anfangen möchtest, dann willst du wahrscheinlich so viele deiner alten Gartenpflanzen wie möglich in den neuen Garten mitbringen.

Eine Besonderheit beim Umzug deiner Gartenpflanzen ist die rechtliche Regelung dieses Eigentums. Auch wenn du sie während deiner Zeit im Haus neu gepflanzt hast, gehören sie trotzdem rechtlich gesehen dem Eigentümer des Grundstücks. Kläre diese rechtliche Frage also unbedingt bevor du mit Sack und Pack umziehst. Für leidenschaftliche Gärtner, die davon ausgehen, nicht ewig in einem Haus zu bleiben, zahlt es sich auch aus, schon beim Unterschreiben des Mietvertrags schriftlich festzulegen, dass die Pflanzen bei einem Wohnortswechsel mitkommen dürfen. Gartenausstattung, die nicht fest installiert sind wie Bänke, Möbel, Griller oder Spielgeräte bleiben aber sowieso im Besitz des Mieters. 

Was muss beim Umpflanzen beachtet werden

Wenn du schon lange im Voraus vom bevorstehenden Umzug weißt, dann kannst du bereits früh damit anfangen, deine Pflanzen in passende Töpfe umzupflanzen. Das ist aber nicht unbedingt nötig, wenn es ein eher kurzfristiger Umzug ist.

Immergrüne Büsche und Pflanzen im Garten sollten großzügig mit dem gesamten Wurzelballen ausgestochen werden. Wickle diese dann in Leinen oder stecke die Wurzel für den Transport in einen Jutesack. Die meisten anderen Pflanzen kann man „wurzelnackt“, also ohne Erde, transportieren.  

Umzug mit sehr großen Pflanzen: Kostenfrage

Mit genügend Vorbereitungszeit ist es im Normalfall auch möglich, eingewurzelte, kleine Bäume neu zu verpflanzen. Dies ist aber eine etwas schwierige Aufgabe und im Zweifelsfall sollte man besser einen professionellen Landschaftsgärtner damit beauftragen. Hole dir Kostenvoranschläge ein und gehe sicher, dass sich das verpflanzen deines Baums auch finanziell auszahlt. Unter Umständen kannst du denselben Baum deutlich billiger in einem Gartenhaus in der Nähe deines neuen Zuhauses kaufen.

Alternative zum Umpflanzen: Vermehren

Bei Blütensträuchern kannst du dir überlegen, ob du nicht lieber das aufwendige Umpflanzen sein lässt und stattdessen deinen Busch mit Stecklingen für den neuen Garten vermehrst. Dafür schneidest du einfach im Winter ein paar Steckhölzer ab und setzt diese dann im neuen Garten wieder ein. Eine kleine Anleitung zur Stecklingsvermehrung findest du unter dem vorangegangenen Link. 

Wir hoffen, dass dir dieser Artikel bei der Planung deines Umzugsvorhabens ein wenig helfen konnte. Hast du noch andere Tipps und Tricks für den Umzug mit Pflanzen, dann würden wir uns sehr darüber freuen, wenn du sie mit uns und unseren anderen Lesern unter den Kommentaren teilst.

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